Stereowippe

Diese Kamera wurde 717 mal angezeigt (seit dem 23.09.2016).

MarkeEigenbau
KameraStereowippe
Baujahr(DIV)
EigentumH. Rotermund
HerstellerRotermund, H., Deutschland
TypZubehör

Will man mit einer einzelnen Kamera die beiden für ein Stereobild benötigten Fotografien erstellen, so muss die Kamera nach der ersten Aufnahme um den gewünschten Betrag versetzt werden. Beschränkt man sich auf den Bereich von etwa 3 m bis zum stereoskopischen Bereich des Sehens (um 400 m), so ist der Versatz konstant und entspricht dem Augenabstand des Menschen (im Mittel 65 bis 70 mm). Mit einer Stereowippe kann dieser Versatz zügig erfolgen. Hat man Kamera und Wippe zuvor waagerecht ausgerichtet, so kann nach dem Umklappen sofort wieder ausgelöst werden. Langsame Veränderung in der Zeit zwischen erstem und zweitem Bild stören dann nicht.
Die Abfolge der Aufnahmen sollte immer nach demselben Schema erfolgen. Wir lesen von links nach rechts, also fotografieren wir erst das linke, danach das rechte Bild. Das linke Stereobild bekommt eine rote Marke, das rechte eine grüne.
Marke: Eigenbau
Stereowippen wurden von verschiedenen Photographen schon zur Frühzeit der Photographie in verschiedensten Ausführungen ersonnen. Meine Wippe für leichte Kameras folgt weitgehend dem Vorschlag von H. Wirkner: 3-D-Fotografie. Stereowippe. In Wollmann, R.: Werkbuch für Jungen. 38. Auflage Ravensburg 1982
Auch meine Wippe für schwere Kameras ist nicht meine Erfindung; in der Literatur gibt es viele Beispiele für das Konstruktionsprinzip und verschiedene Ausführungen in Holz oder Metall, Eigenbauten der Autoren oder Verweise auf industriell gefertigte Geräte.


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