Grosch Stereodia-Justiergerät KL

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MarkeGrosch
KameraGrosch Stereodia-Justiergerät KL
Baujahr1988
Filmformat2 x 5x5 cm Dias
BesonderheitenBeleuchtet, Mulden und Justierhilfe in Form von doppelten Fadenkreuzen für Bonum Automatic-Dia-Rähmchen
ZubehörZwei Lupen 4x vergrössernd zum Einhängen in den aufstellbaren Bügel
EigentumH. Rotermund
HerstellerGrosch, Dietzenbach, Deutschland
TypEntwicklung/Nachbearbeitung

Preis: Komplett DM 153.-

Anmerkung: Die Bilder von Stereofotos müssen nicht nur gerade in den Rahmen sitzen; die beiden Bilder müssen um einen bestimmten Betrag horizontal gegeneinander verschoben sein und die abgebildeten Objekte müssen sich in beiden Bildern auf derselben Höhe befinden. Der Arbeitsaufwand beim Rahmen ist also erwartungsgemäss deutlich höher als bei `normalen` Dias. J.G. Ferwerda verwendet in seinem Buch `The World of 3-D. Haren, 1982` auf das Rahmen 50 Seiten.
Es hat viele Rahmungshilfen - meist Selbstbauten- gegeben.
Das Grosch Gerät: Die Fadenkreuze dienen der Orientierung sowohl bezüglich der Höhenlage als auch des Versatzes der Bilder und damit der Festlegung des Nahpunktes. Übereinkunft ist: Alles im Bild erscheint hinter dem Scheinfenster. Es gibt aber auch Motive, bei denen es möglich ist, den nahen Teil aus dem Fenster in den Betrachterraum hereinragen zu lassen.
Bonum Rahmen: Ab 1984 gab es Diarahmen (Fenster 23x22 mm, 23x28,5 mm und 23x33 mm, Hersteller Bonum, Linz), die speziell für die Stereoskopie gedacht waren. In diesen Rahmen wird das Filmstück durch verschiebbare Noppenleisten gehalten, also nicht festgeklemmt oder festgeklebt. Der horizontale Versatz lässt sich durch Verschieben der Leisten einstellen. Das Problem der Höheneinstellung wird gelöst, indem unterschiedliche Noppenleisten eingesetzt werden. Noppenleisten: Ohne Höhenkorrektur sind weiss. Für die Höhenkorrektur gibt es: gelb 0,1 mm, schwarz 0,2 mm, grau 0,4 mm. Für eine Rotationskorrektur: orange 0,75 Grad links, blau 0,75 Grad rechts, grün 1,5 Grad links, rot 1,5 Grad rechts. Jeder Lieferung der Rahmen (Standard mit weissen Noppenleisten) lag ein Schlüssel zur Öffnung der Rahmen bei. Das Öffnen und folgende Neujustierung waren notwendig, wenn sich bei der Projektion der Bilder doch noch Fehler(chen) zeigten, die bei der Rahmung übersehen worden waren.


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